Jeder kann ein Fussballvernatiker werden!

Jaja, der Fussball… – Oh, das Elend
Wir hatten auch so einen bei uns in der Nachbarschaft. Das war so um
1998, zur WM. Der Herr hatte ein Faible für Töpferei und moderne
Malerei, rauchte Pfeife und interessierte sich nicht einen Deut fürs
runde Leder. Für ihn wars offensichtlich Unterschichtenvergnügen,
jedenfalls solange, bis die WM begann.
Aus beruflichen Gründen – seine Kollegen wetteten auf verschiedene
Mannschaften, die WM war in seiner Firma ständiges Gesprächsthema -
konnte er sich dem Treiben nicht mehr entziehen. Nach mit
Todesverachtung nebenbei beobachteter Vorrunde entschied er sich, für
Frankreich zu sein. Weil die den besten Fussball spielten, so seine
Aussage.
Bekanntlich wurde Frankreich Weltmeister und dieser Herr strafte nun
jeden mit abgrundtiefer Verachtung, der auf ein anderes Team gesetzt
hatte. Frug man ihn nach Details bestimmter Spiele, offenbarte sich
sofort sein während drei im Fernsehen goutierter Spiele erworbenes
Fachwissen. Nein, war kein Elfmeter, der Schiri hat immer Recht und
überhaupt, Frankreich spielt den besten Fussball, war ja schon immer
so, was seid ihr eigentlich für Laien, daß ihr das nicht wisst?
Nach einem viertel Jahr war auch das wieder vergessen, und seine
übliche Verachtung eines jeden Fussballfans stach seinen persönlichen
Triumph des “ich habs euch doch gleich gesagt, Frankreich wird
Weltmeister” aus. Die EM 2000 hat er gar nicht kommentiert, die war
nicht wichtig genug. Na gut, ein hämischer Kommentar ob des
Abschneidens der deutschen Nationalmannschaft war schon drin. Aber
mehr nicht.
Interessant wurde es 2002. Bestärkt durch den Erfolg von ‘98 begann
sich der Herr aus der Nachbarschaft wiedermal für Fussball zu
interessieren, allerdings nur insofern, als daß er vom Standpunkt
seiner durch die WM 98 erworbenen Fachkenntnisse sofort Frankreich
als alten/neuen Weltmeister weissagte. Er hatte ja drei Spiele mit
einem von zwei Augen leibhaftig angesehen, damals, ‘98. Er kannte
sich ja aus. Niemand sonst. Er war der Meinung, man müsse sich nicht
für den Sport der Unterschicht interessieren, einmal zugesehen, könne
man sowieso alles vorherahnen, was sich auf dem grünen Rasen tut und
tun würde.Er beschloss sogar Reisen zu unternehmen und zwar ins Stadion.
Bekanntlich wurde 2002 Brasilien Weltmeister. Das schmeckte ihm gar
nicht. Er fing an, die Spiele in Frage zu stellen, diesmal hatte er
allerdings nach der für Frankreich verheerenden – und von ihm nur mit
halbem Auge beobachteten – Vorrunde entschieden, keine weiteren
WM-Spiele mehr anzugucken. Es hiess, Betrug! Frankreich wurde um den
Titel betrogen, wäre es gerecht zugegangen, hätten die Franzosen den
Titel verteidigt.
Dies hatte nun den Effekt, daß sich seine Verachtung gegenüber
Fussballfans exponentiell steigerte. Beim Finalspiel, welches wir uns
im Garten (liegt direkt am Haus) ansahen, wollte er uns gar die
Stromversorgung kappen, von wegen dem Lärm. Ein Bier später saß er in
unserer Mitte und gab vor, überhaupt nicht zu verstehen, was so
interessant an einem WM-Finale wäre und ob es nicht sinnvoller wäre,
allen 22 Spielern je einen Ball zur Verfügung zu stellen.
Er hat dann noch an seiner Pfeife gezogen und weitere fachmännische
Kommentare zum Spiel Deutschland-Brasilien abgegeben. Seltsamerweise
hat ihm niemand zugehört. Warum nur?

Erst Fußball spielen, dann auf den Campingplatz

Wie viel Spaß es machen kann, in einer Mannschaft Fußball zu spielen; egal, ob auf dem Dorf oder vielleicht in einer Stadt, ob in einer Jugendmannschaft oder bei den sogenannten Alten Herren, weiß jeder, der schon einmal aktiv Fußball gespielt hat. Aber nicht nur die Zusammengehörigkeit auf dem Platz schweißt die Spieler einer Mannschaft zusammen; gemeinsame Aktivitäten außerhalb der 90 Minuten steigern diesen Zusammenhalt noch zusätzlich und es können sich dadurch auch große Freundschaften entwickeln.150 in Erst Fußball spielen, dann auf den Campingplatz

Eine Möglichkeit, die auf dem Platz gefühlte Zusammengehörigkeit der Mannschaft noch zu intensivieren, ist das gemeinsame Grillen und Campen nach einem Fußballspiel. Wenn das vorangegangene Fußballspiel verloren wurde, kann eine solche gemeinsame Aktivität enttäuschten Spielern über die Niederlage hinweg helfen und Zuversicht für die nächsten Spiele spenden. Wurde das Spiel gewonnen, macht sie einen Sieg noch viel schöner, da man ihn gemeinsam mit seinen Mitspielern feiern kann. Und dies wiederum stärkt den Zusammenhalt.

Gemeinsam mit den Kameraden der Fußballmannschaft nach einem Spiel den Grill anzuwerfen und Zelte aufzuschlagen, ist nicht nur für zukünftige Spiele förderlich; gemeinsam zu grillen, zu essen, abends um ein Lagerfeuer zu sitzen, bevor ins Zelt gekrochen wird, um zu schlafen, leistet auch einen Beitrag zum besseren Kennenlernen der Spieler, sodass sich bereits bestehende Freundschaften intensivieren oder auch vielleicht Neue entstehen können. Nichts ist nämlich schöner, als mit Freunden zusammen zu sein; ob auf dem Fußballplatz oder privat.

Trifft nun beides aufeinander, kann das nur gut sein, sowohl für das Zusammengehörigkeitsgefühl der Mannschaft als auch für die privaten Freundschaften unter den Spielern, die durch solche gemeinsamen Aktivitäten, wie das Grillen und Campen nach einem Fußballspiel, meist noch stärker werden, sodass die Mannschaft zu einem Kreis enger Freunde werden und sich so Teamgeist entwickeln kann. Schau Hier.

Gemeinsames Grillen und Campen nach einem Fußballspiel bietet nämlich nicht nur die Möglichkeit, sich untereinander über alles zu unterhalten, was den Fußball vielleicht betrifft; in der entspannten Atmosphäre können auch Privatgespräche geführt werden, Erfahrungen ausgetauscht oder gar, vor allem für jüngere Fußballer, Spiele veranstaltet sowie Nachtwanderungen gemacht und vielleicht Geschichten erzählt werden.
150 in Erst Fußball spielen, dann auf den Campingplatz
Ein solches gemeinsames Grillen und Campen gefällt in der Regel Kindern, Jugendlichen und sogar noch jungen Erwachsenen, weil die Übernachtung in einem Zelt schon immer als Abenteuer galt und auch das Grillen draußen einfach in eine Stimmung versetzt, die Freude schürt und nicht nur unter Gleichgesinnten für ein unvergessliches Erlebnis sorgt.

Anti-Soccer Fatwas

Anti-Soccer Fatwas Led Saudi Soccer Players to Join the Jihad in Iraq By: Y. Admon* Introduction The Saudi daily Al-Watan reported recently that Islamic extremists were inciting Saudi soccer players to quit their teams and wage jihad in Iraq. According to these reports, the young athletes were influenced by fatwas forbidding the game of soccer except when played under certain conditions and with the express intention of using the game as physical training for jihad. Saudi sheikhs and intellectuals have criticized the fatwas and the religious authorities that issued them. On August 22, 2005, Al-Watan reported that the soccer players involved in this affair were from the Al-Taif region, and that some of them belonged to the region’s well-known Al-Rashid team.” [1] In another article, Al-Rashid captain Ja’far ‘Attas said that three of his players had left the team. [2] A few days later, team members confirmed that the three had become devout and, under the influence of various fatwas, had begun to believe that soccer was forbidden by religious law. [3] One of the three, Majid Al-Sawat, was arrested while planning to carry out a suicide bombing in Iraq. He appeared on Al-Iraqiya TV four months ago, claiming that he had fallen victim to one of the disreputable groups which take those who come to Iraq and hold them against their will in order to make them commit acts of terrorism. [4] Fatwa from 2003: Soccer is Forbidden Except When Played as Training for Jihad One of the anti-soccer fatwas was published in full in Al-Watan on August 25, 2005. According to other sources it had been issued by Sheikh ‘Abdallah Al-Najdi. [5]